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Lustige Geschichten mit dem Töpfchen

Wannes, der unerschrockene Töpfchenritter

„Hallo, ich bin Wannes. Vorgestern bin ich zwei Jahre alt geworden und wir haben meinen Geburtstag mit Erdbeeren, Schlagsahne und Pfannekuchen gefeiert. Das sind zufällig die Sachen, die ich am liebsten mag. Alle meine Onkel und Tanten waren auf meiner Geburtstagsfeier. Von Bastian, Onkel Basta, wie ich ihn nenne, habe ich eine große Dose und ein Töpfchen bekommen. Sofort musste ich damit loslegen. Meine Autos und Legos passten genau in die Dose. Das Töpfchen habe ich mit Sand vollgemacht. Abends erklärte Mama mir, dass es ein Töpfchen ist und wenn ich da drauf kann, ich keine Pampers mehr brauche. Sofort habe ich alles ausgezogen, um es auszuprobieren. Und weißt Du was? Es passierte gar nix. Egal, wie ich mich aufs Töpfchen setzte, es kam gar nichts aus meinem Bäuchlein raus, sowie Mama es mir gesagt hatte. Ganz klar: mit dem Töpfchen muss etwas nicht stimmen…Am Tag darauf ließ Mama mich als Nackedei herumlaufen, was ich immer mag, besonders wenn Sie versucht mich zu fangen, um meine Windeln zu wechseln. Doch dieses Mal geschah nichts. Da entdeckte ich in der Küche Onkel Bastians Töpfchen und gespannt versuchte ich einige Male, ob jetzt etwas kommt. Leider passierte überhaupt nichts. Ich war enttäuscht und drauf und dran es aufzugeben. Und plötzlich wusste ich es wieder! Ich spürte etwas, setzte mich aufs Töpfchen und es lief Pipi hinein! Ich schrie ganz laut nach meiner Mama, die sich schon mit einem Aufnehmer beeilte. Doch das war nicht nötig. Das Pipi war im Töpfchen drin! Sie konnte Ihren Augen nicht trauen. Mama tanzte mit mir durchs Wohnzimmer und rief danach Papa an, um zu berichten, dass ich Pipi ins Töpfchen gemacht habe. „Ich bin ein ganz großer Junge“, hat Mama gesagt.

 

Die Mama von Wannes

Wannes geht seit seinem zweiten Geburtstag aufs Babytöpfchen. Sowie er an seinem ersten Geburtstag seine ersten Wörter plapperte und seitdem nicht mehr aufhörte, entschloss er sich von nun an aufs Töpfchen zu gehen. Auch Windeln möchte er nicht mehr tragen, zum Ärger der Betreuerinnen im Kinderhort, die der Überzeugung sind, dass kleine Malheurs immer passieren können. In allem ist Wannes sehr resolut. Sogar im Bett möchte er keine Windel mehr tragen. Ich setzte mich jedoch durch und am nächsten Morgen fand ich diese neben seinem Bett auf dem Boden liegen. Aber alles war trocken geblieben. Nach den Geschichten von anderen Eltern über nasse Flure und Kinder, die Angst vor dem Töpfchen haben, dachte ich, dass das Sauberkeitstraining wohl nicht so einfach ist. Doch ich habe mit meinem Söhnchen wohl Glück gehabt.  Es ist ein lustiger Anblick, wie mein kleiner Blondschopf seinen dot.pot überall mit hinschleppt; zu Oma und Opa, zum Spielplatz und sogar zum Kinderhort. Es geht nichts über sein Töpfchen.  Betreuerin Ine erzählte mir unlängst, dass es mittags für Wannes einen extra großen Teller Mittagessen gibt. Wannes hat wohl einen größeren Appetit als die anderen Kinder. Wir wussten, dass er einen gesunden Appetit hat, aber nicht, dass der so groß war!  Und jetzt gibt es sogar ein „Wannes-Töpfchen“ nur für ihn, und die anderen Kinder dürfen absolut nicht in seine Nähe kommen…